SG Laudert-W. - SG Nörtershausen-Udenhausen/Oppenhausen 1:4 (1:1)

 

Mit 4:1 gewinnt unsere erste Mannschaft ihr Auswärtsspiel bei der SG Laudert/Lingerhahn und sichert sich damit die Punkte vier bis sechs in der noch jungen Saison. Überragender Akteur in Reihen der SG Nörtershausen/Oppenhausen war Jan Meidt, der mit zwei Toren und zwei Vorlagen an allen vier Treffern entscheidenden Anteil hatte.


In einer offensiven Ausrichtung mit drei Stürmern legte die SG Nörtershausen/Oppenhausen von Beginn an druckvoll los und kam zu ersten klaren Torchancen. Doch es dauerte 18 Minuten, bis Timo Liesenfeld seine Farben, als er goldrichtig stand und zum 1:0 abstaubte, belohnte. Stefan Röhrig hatte Jan Meidt, der heute über die rechte Offensivseite kam, mit einem Diagonalball in Szene gesetzt. Mit seinem Schuss scheiterte er noch am gegnerischen Torwart, gegen den Nachschuss von Liesenfeld war dieser dann chancenlos. In der Folge agierte unsere SG dann etwas zurückhaltender und überlies den Hausherren die Spielkontrolle. Hierdurch kam die SG Laudert/Lingerhahn immer besser ins Spiel und zu zahlreichen Torabschlüssen während unsere Mannschaft sich nur noch selten gefährlich nach vorne durchspielte. Zehn Minuten vor der Pause wurde das passive Verhalten dann mit dem 1:1 bestraft.


Im zweiten Durchgang fand die Feldheiser-Elf über Kampf und gradlinigeres Kombinationsspiel wieder besser in die Partie. Unglücklicherweise musste Kapitän Martin Müller nach 52 Minuten mit gelbrot vom Platz und unsere Elf musste fortan in Unterzahl bestehen. Wer dachte man würde sich nun mit einem Punkt begnügen, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Von nun an lief jeder den einen notwendigen Schritt mehr. Noch besser wurde es, als das, was vor dem 1:0 bereits funktioniert hatte, ein weiteres Mal für Erfolg sorgte. Jan Meidt, erneut in Szene gesetzt durch einen weiten Diagonalball, sorgte für die 2:1 Führung nach 56 Minuten, als er den Torwart umkurvte und ins leere Tor einschob. Nur sechs Minuten später schnürte er den Doppelpack, als er, nach einem abgeblockten Distanzschuss, aus kurzer Entfernung abstaubte. Die Heimelf, die sich fortan mehr mit dem Schiedsrichter als ihrem eigenen Spiel beschäftigte, kam kaum noch zu nennenswerten Chancen. Der für Müller nach hinten gerückte Sören Glesius hielt den Defensivverbund gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen dicht. Vorne sorgte der eingewechselte Joshua Schink, nach Vorlage von Jan Meidt, mit dem 4:1 per Hacke für den Endstand.