SG Bremm - SG Nörtershausen-Udenhausen/Oppenhausen 2:1 (1:1)

 

Auch in Bremm setzt sich die aktuelle Negativserie unserer ersten Mannschaft fort. Mit 2:1 verliert die Feldheiser-Elf das Spiel an der Mosel und muss, nach nun vier Pleiten in Folge, aufpassen, vor der Winterpause nicht noch weiter in die Abstiegsregion zu rutschen.

 

Unsere SG kam auf dem holprigen Platz in Bremm nur sehr schwer ins Spiel. Ungenauigkeiten und fehlendes Tempo prägten das Spiel unserer Mannschaft. Die Gastgeber verzeichneten in den ersten 45 Minuten deutlich mehr Ballbesitz und hatten entsprechend auch mehr Abschlüsse auf das von Michael Retzmann gehütete Tor. Nach einem Ballverlust unserer Elf im Mittelfeld schalteten die Hausherren schnell um, spielten den Ball flach in die Tiefe und konnten, freistehend vor Keeper Retzmann, zum 1:0 verwandeln. Kurz vor dem Pausenpfiff sendete die SG Nörtershausen, mit zwei gut vorgetragenen Angriffen, dann doch nochmal Lebenszeichen. Einer davon wurde in der 45. Minute belohnt, als ein Spieler der SG Bremm die Hand im eigenen 16er an den Ball bekam und Sören Glesius den fälligen Elfmeter zum 1:1 verwandeln konnte.

 

In der zweiten Halbzeit sahen die zahlreichen Zuschauer ein deutlich ausgeglicheneres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ein Tor sollte zunächst jedoch nicht fallen. Bitter für unsere Mannschaft waren dann die Verletzungen von Innenverteidiger Florian Roos, der mit Verdacht auf Zerrung raus musste und Felix Liesenfeld, der mit gebrochenem Finger das Feld verlies. Da bereits dreimal gewechselt wurde, konnte Felix Liesenfeld nicht mehr ersetzt werden und Bremm nutzte die Überzahl eiskalt aus. Über die nun unterbesetzte linke Seite gelang der Heimelf fünf Minuten vor Schluss das Siegtor. Ein strammer Schuss aus 16 Metern überraschte unseren Keeper und schlug im kurzen Eck ein. Das momentan auch einfach das Quäntchen Glück fehlt, bewies die Szene in der 90. Minute, als unsere SG auf den Ausgleich drängte und ein Bremmer Abwehrbein das 2:2 auf der Torlinie verhinderte.

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Verletzungsmisere ein Ende findet und der ein oder andere Spieler in den nächsten Wochen den Weg auf den Platz zurück findet.